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Hecht
Esox lucius

Grösse: bis 1,50 m (meist 50
cm-1 m)
Gewicht: bis 35 kg
(gewöhnlich 2 - 10 kg)
Mindestfangmaß:
45 cm
Schonzeit in NRW:
15.02. – 30.04.
Hecht
Die Familie ESOCIDAE
vereint Süsswasserfische der träge fliessenden und stehenden Gewässer
Eurasiens und Nordamerikas. Der langgestreckte
Körper ist muskulös, Rücken- und Afterflosse sind bis über den Schwanzstiel
verschoben. Der Kopf ist abgeflacht, das Maul und der Rachen reich bezahnt.
Die recht kleinen Schuppen sind fest in der Haut verankert. Die einzige
Gattung zählt 5 Arten.
Der Rücken des
Hechtes ist graugrün bis kräftig dunkel (oft auch leicht rötlich oder
bräunlich), die Seiten grünlich mit gelben Flecken, die sich manchmal zu
Streifen vereinen, der Bauch ist meistens schmutzig weiss
mit grauen Punkten. Dieser sehr gefrässige
Fisch wächst ebenso schnell. Je Kilo Gewichtszunahme muss er 5 - 8 kg Fisch
fressen. Je nach dem Nahrungsangebot erreicht der Hecht im ersten Jahr
12-50 cm, im fünften dann 50-75 cm und im zehnten Lebensjahr 80- 110 cm.
Seine Geschlechtsreife tritt im ersten oder zweiten Jahr ein. Hechte legen
ihren Laich nur auf Pflanzen ab und sind also typisch phytophil.
Die Fortpflanzungszeit ist sehr früh im Jahr, gleich nach Abschwemmen des
Eises, wenn das Wasser am Ufer 4 - 10 'C warm ist. Nach 10 - 15 Tagen
schlüpfen bereits die Larven. Dieser Standortfisch zeigt ausgeprägtes
Territorialverhalten, indem er sein Jagdrevier gegen alle Konkurrenten
verteidigt. Fast immer hält er sich in der Uferzone stehender Gewässer auf.
Oft setzt man ihn in Karpfenteiche als Beifisch,
wo er unerwünschte Nahrungskonkurrenten dezimieren soll. Für den
Sportangler ist der Hecht eines der beliebtesten Fangobjekte Da er relativ
leicht zu angeln ist, sind seine Bestände nicht sehr hoch.
Die Jungen leben zunächst von Zooplankton, beginnen aber bereits mit 3 - 5
cm Länge Fische und Froschquappen zu jagen. Ab 20 cm leben sie nur noch
räuberisch. Häufigste Nährfische sind Plötze, Ukelei und Barsche
Fruchtbarkeit: 40 000-300 000 Eier
Verbreitung:
Gewässer ganz Europas, ausgenommen Süd Halbinseln, in Asien und dem
Nördlichen Eismeer, Amerika von Alaska bis Ohio und Labrador.
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